Ensemble
Polyharmonique

Ensemble Polyharmonique ist ein Kollektiv von Gesangssolisten, das sich unter Berücksichtigung der historischen Aufführungspraxis auf die Vokalmusik der Renaissance- und Barockzeit spezialisiert hat.

Ensemble Polyharmonique ist ein Kollektiv von Sängerinnen und Sängern aus der europäischen Alten Musik Szene. Im Zentrum steht Vokalmusik der Renaissance und des Barock. Das Ensemble arbeitet aus der historischen Aufführungspraxis heraus und verbindet Impulse der deutschen und der franko flämischen Gesangskultur zu klaren, textnahen Interpretationen. Die Kernbesetzung umfasst sechs Solistinnen und Solisten, a cappella oder mit Basso continuo. Je nach Programm wird die Besetzung von vier bis sechzehn Stimmen erweitert.

Ensemble Polyharmonique arbeitet mit führenden Barockorchestern zusammen, darunter die Akademie für Alte Musik Berlin, das Wrocław Baroque Orchestra, das Freiburger Barockorchester, Holland Baroque, Arte dei Suonatori, {oh!} Orkiestra (Katowice), Teatro del Mondo sowie dem La Folia Barockorchester.

Ein Schwerpunkt liegt auf Wiederentdeckungen vokaler Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. International beachtete CD-Einspielungen dokumentieren Sammlungen geistlicher Vokalmusik von Wolfgang Carl Briegel, Andreas Hammerschmidt, Christoph Demantius, Tobias Michael und Heinrich Schütz. Die Aufnahme von Schütz’ Geistlicher Chor Music 1648 wurde im Jahr 2021 mit einem Diapason d’Or ausgezeichnet.

Einladungen zu Festivals in ganz Europa zeugen von der internationalen Präsenz des Ensembles. Dazu zählen Festival Oude Muziek Utrecht, Bachfest Leipzig, Meer Stemmig Gent, Musica Divina Mechelen, Stockholm Early Music Festival, Trigonale Klagenfurt, Summer Festivities of Early Music Prag, Thüringer Bachwochen, Musikfest ION Nürnberg, Händelfestspiele Halle, Tage der Alten Musik Regensburg, Heinrich Schütz Musikfest, Köthener Bachfesttage u.a. Bei der Suche nach neuen Präsentationsformen bestreitet Polyharmonique neue Wege. Dazu gehört u.a. eine Licht-Konzert-Performance mit 360 Grad Panorama Projektion. Zur Vokalmusik entstehen im Raum live erzeugte Lichtstrukturen von Laurenz Theinert, gespielt auf einem Visual Piano. 2023 realisierte Polyharmonique die filmische Erzählung AUFERSTEHUNG auf Grundlage der 45-minütigen Auferstehungshistorie von Heinrich Schütz.

AUFERSTEHUNG wurde 2024 beim Netzwerk REMA, European Early Music Network, als „Music clip of the year“ ausgezeichnet. Darüber hinaus sind Masterclasses und Lectures zur Interpretation Alter Musik ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Ensembles.

Ensemble Polyharmonique (Foto: Kristijonas Duttke)
Ensemble Polyharmonique (Foto: Kristijonas Duttke)
Ensemble Polyharmonique (Foto: Kristijonas Duttke)
Ensemble Polyharmonique (Foto: Kristijonas Duttke)

Unter Berücksichtigung der historischen Aufführungspraxis vereint das Ensemble Ideen der Deutschen und der Franko-Flämischen Gesangskultur zu lebendig poetischen Interpretationen. Die Basisbesetzung besteht aus 6 Gesangsolistinnen a cappella oder begleitet durch den Basso Continuo und kann je nach Programm variieren.

Unter Berücksichtigung der historischen Aufführungspraxis vereint das Ensemble Ideen der Deutschen und der Franko-Flämischen Gesangskultur zu lebendig poetischen Interpretationen. Die Basisbesetzung besteht aus 6 Gesangsolistinnen a cappella oder begleitet durch den Basso Continuo und kann je nach Programm variieren.

Hören Sie in die Welt von Ensemble Polyharmonique rein!

VISIT Poly­­har­mo­nique

Künstlerische Leitung

Countertenor
Alexander Schneider

Alexander Schneider wurde in Frankenberg (Sachsen) geboren. Er war Mitglied des Dresdner Kreuzchores, bevor er bei Peter Herrmann an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin Gesang studierte.
2004 schloss er sein Studium in Gesang und Pädagogik ab. Meisterkurse bei David Cordier, Jeffrey Gall und Peter Kooij ergänzten seine Ausbildung. 2002 wurde er beim Wettbewerb »Musica Antiqua« in Brügge ausgezeichnet.
Als Countertenor arbeitet er mit renommierten Ensembles wie Cantus Cölln, Concerto Palatino, Pygmalion, Collegium 1704, Collegium Vocale Gent, Akademie für Alte Musik Berlin, Ricercar Consort, Vox Luminis, Musica Fiata Köln, Amarcord und der Rheinischen Kantorei. Zusammenarbeit verbindet ihn mit Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Raphaël Pichon, Václav Luks, René Jacobs, Ludger Rémy, Howard Arman, Hermann Max, Joshua Rifkin, Philippe Pierlot, Martin Haselböck, Marcus Creed, Hans-Christoph Rademann und Konrad Junghänel. Zahlreiche CD-Aufnahmen dokumentieren seine künstlerische Tätigkeit.

Als Opernsänger war er u. a. am Theater Heidelberg, an der Oper Leipzig, am Goethe-Theater Bad Lauchstädt, am Schlosstheater Potsdam und am Theater Gera zu erleben.
Am Luzerner Theater sang er die Rolle des Oberon in Brittens »A Midsummer Night’s Dream«; in der internationalen Produktion von Daniel Schnyders Jazzoper »Casanova« verkörperte er »Mozart« in Gstaad und New York City.
Als Gründer des Solistenkollektivs Ensemble Polyharmonique realisiert er Projekte mit Vokalmusik der Spätrenaissance und des Barocks in Konzerten, CD-Aufnahmen sowie Film- und Videoproduktionen.
Seit 2024 ist er zudem Dramaturg der Rheinischen Kantorei unter der Leitung von Edzard Burchards.
Zunehmend widmet sich Alexander Schneider auch der Leitung größerer oratorischer Werke, darunter Monteverdis »Marienvesper«, Händels »Messiah« und Bachs h-Moll-Messe.
Seit 2014 lebt er in Belgien in der Gemeinde Beringen. Er leitet den Chor Amicantus aus Heusden-Zolder und hat ab 2025 die Leitung des Chores Florilegium aus Leuven übernommen.
Zudem unterrichtet er Gesang an der Musikakademie von Beringen und gibt sein Wissen in Kursen und Meisterklassen weiter.

Alexander Schneider
Countertenor

Alexander Schneider

Alexander Schneider wurde in Frankenberg (Sachsen) geboren. Er war Mitglied des Dresdner Kreuzchores, bevor er bei Peter Herrmann an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin Gesang studierte.
2004 schloss er sein Studium in Gesang und Pädagogik ab. Meisterkurse bei David Cordier, Jeffrey Gall und Peter Kooij ergänzten seine Ausbildung. 2002 wurde er beim Wettbewerb »Musica Antiqua« in Brügge ausgezeichnet.
Als Countertenor arbeitet er mit renommierten Ensembles wie Cantus Cölln, Concerto Palatino, Pygmalion, Collegium 1704, Collegium Vocale Gent, Akademie für Alte Musik Berlin, Ricercar Consort, Vox Luminis, Musica Fiata Köln, Amarcord und der Rheinischen Kantorei. Zusammenarbeit verbindet ihn mit Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Raphaël Pichon, Václav Luks, René Jacobs, Ludger Rémy, Howard Arman, Hermann Max, Joshua Rifkin, Philippe Pierlot, Martin Haselböck, Marcus Creed, Hans-Christoph Rademann und Konrad Junghänel. Zahlreiche CD-Aufnahmen dokumentieren seine künstlerische Tätigkeit.

Als Opernsänger war er u. a. am Theater Heidelberg, an der Oper Leipzig, am Goethe-Theater Bad Lauchstädt, am Schlosstheater Potsdam und am Theater Gera zu erleben.
Am Luzerner Theater sang er die Rolle des Oberon in Brittens »A Midsummer Night’s Dream«; in der internationalen Produktion von Daniel Schnyders Jazzoper »Casanova« verkörperte er »Mozart« in Gstaad und New York City.
Als Gründer des Solistenkollektivs Ensemble Polyharmonique realisiert er Projekte mit Vokalmusik der Spätrenaissance und des Barocks in Konzerten, CD-Aufnahmen sowie Film- und Videoproduktionen.
Seit 2024 ist er zudem Dramaturg der Rheinischen Kantorei unter der Leitung von Edzard Burchards.
Zunehmend widmet sich Alexander Schneider auch der Leitung größerer oratorischer Werke, darunter Monteverdis »Marienvesper«, Händels »Messiah« und Bachs h-Moll-Messe.
Seit 2014 lebt er in Belgien in der Gemeinde Beringen. Er leitet den Chor Amicantus aus Heusden-Zolder und hat ab 2025 die Leitung des Chores Florilegium aus Leuven übernommen.
Zudem unterrichtet er Gesang an der Musikakademie von Beringen und gibt sein Wissen in Kursen und Meisterklassen weiter.

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