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	<title>TV-Ausstrahlung &#8211; Ensemble Polyharmonique</title>
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	<description>ein Kollektiv von Gesangssolisten</description>
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	<title>TV-Ausstrahlung &#8211; Ensemble Polyharmonique</title>
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		<title>Konzert &#8222;Membra Jesu nostri&#8220; &#8211; ARTE CONCERT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2023 08:57:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dietrich Buxtehude: Membra Jesu nostri - BuxWV 75 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Spielort:</strong> Kirche St. Peter</p>
<p><a href="https://www.arte.tv/de/videos/119451-000-A/dietrich-buxtehude-membra-jesu-nostri/">LINK ZUM KONZERT  auf  ARTE CONCERT</a></p>
<p><a href="https://youtu.be/lVz_1h36Hxk">LINK ZUM KONZERT auf dem YOU-TUBE KANAL von ARTE CONCERT</a></p>
<p><strong>Ensemble Polyharmonique</strong><br />
Magdalene Harer | Sopran<br />
Alice Foccroulle | Sopran<br />
Alexander Schneider | Alt &amp; Musikalische Leitung<br />
Johannes Gaubitz | Tenor<br />
Matthias Lutze | Bass</p>
<p>Irina Kisselova | Barockvioline<br />
Cosimo Stawiarski | Barockvioline<br />
Vincent Kibildis | Barockharfe<br />
Juliane Laake | Violone &amp; Viola da Gamba<br />
Klaus Eichhorn | Orgel</p>
<p><strong>Cellini Consort</strong><br />
Brian Franklin, Thomas Goetschel, Tore Eketorp | Gamben</p>
<p>Zum Programm:<br />
1705 beantragt der 20-jährige Johann Sebastian Bach bei der Kirchenbehörde von Arnstadt einen dreiwöchigen Urlaub. Diesen erhält er auch, und Bach macht sich zu Fuss auf den Weg nach Lübeck. Dort bleibt er aber nicht drei Wochen, sondern drei Monate, was eine disziplinarische Untersuchung nach sich zieht. Der Grund für Bachs ausgedehnten Aufenthalt in Lübeck ist Dietrich Buxtehude (ca. 1637-1707). Der dänische Komponist ist seit 1668 als Organist an der Lübecker Marienkirche tätig. Dort veranstaltet er seine «Abendmusiken», als öffentliche Konzerte damals ein Novum. Sie sind in ganz Deutschland für ihre musikalische Qualität berühmt, so wie auch Buxtehudes eigenen Kompositionen: Orgelwerke, Kantaten, Motetten, Sonaten … – kein Wunder, dass der junge, lernbegierige Bach sie möglichst intensiv studieren will.<br />
Obwohl Buxtehude die längste Zeit seines Lebens in Lübeck tätig ist, sind viele seiner Werke nur in schwedischen Quellen erhalten geblieben; dies dank seiner Freundschaft mit dem Kapellmeister Gustav Düben. Dieser bestellt und sammelt Musikmanuskripte (heute in der Universitätsbibliothek Uppsala), rund hundert Werke allein von Buxtehude, darunter auch Membra Jesu nostri. Der Komponist selbst schreibt den Zyklus anno 1680 eigenhändig ab und widmet die Abschrift seinem hochverehrten amico plurimum honorando, dem musicorum directori nobilissimi Gustav Düben.<br />
Die mittelalterliche gereimte Dichtung, die Membra Jesu nostri zugrunde liegt, stammt von Arnulf von Löwen und enthält sieben Betrachtungen über die Gliedmassen (membra) des Gekreuzigten. Im Verlauf der Meditation wandert der Blick der Betrachtenden von unten nach oben, von den Füssen bis zum Gesicht. Ursprünglich wurden nur fünf Körperteile verehrt: Füsse, Knie, Hände, die (durchstochene) Seite der Brust, das Gesicht. Später wird die Zahl auf die symbolträchtige Sieben erweitert: Hinzu kommen noch die Brust und das Herz, bezeichnenderweise also jene Körperteile, die mit dem Sitz der Gefühle verbunden werden. Membra Jesu nostri besteht aus sieben Kantaten vom Typ der Concerto-Aria-Concerto-Kantate. Jede Kantate beginnt mit einer instrumentalen Einleitung; in der Mitte stehen je drei Strophen des Gedichts als solistische Aria. Umrahmt werden sie von einem vokalen Concerto, der Vertonung eines frei gewählten Bibelzitats. – Nicht zum Zyklus selbst, sondern nur zu dieser Aufführung gehören die Orgel-Interludien von Johann Pachelbel (1653–1706). Einen besonderen Platz hat im Zyklus die Kantate Nr. 6, Ad Cor (an das Herz): Während alle anderen Kantaten instrumental nur mit 2 Violinen und Continuo besetzt sind, verwendet Buxtehude in dieser Kantate Gamben; dadurch entsteht ein ganz spezieller, heller Klang. Ausserdem stammt der Text des Concertos aus dem Hohelied und spricht mit deutlich erotischen Untertönen von der Liebe.</p>
<p>Zu Beginn des Konzerts erklingen zwei weitere Passionsmusiken, die erste von Johann Kuhnau (1660–1722). Er war Jurist und Bachs Vorgänger als Thomaskantor in Leipzig; auf den jüngeren Komponisten übte er einen ähnlich starken Einfluss aus wie Buxtehude. Im Vergleich mit ihm gelang Georg Strattner (ca. 1645–1704) eine eher bescheidene Karriere: Er war Kapellmeister in Frankfurt a. M., wurde aber wegen Ehebruchs entlassen und fand nur mühsam eine neue Stelle als Vizekapellmeister am Hof von Weimar. Dort folgte ihm 1708 Bach als Organist nach.</p>
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		<title>Heinrich Schütz &#8211; Begründer der deutschen Barockmusik</title>
		<link>https://polyharmonique.eu/class/dokumentation-heinrich-schuetz-der-begruender-der-deutschen-barockmusik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2022 10:56:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zum 350.Todestag von Heinrich Schütz zeigt Arte um 23:30 den Film „Heinrich Schütz - Der Begründer der deutschen Barockmusik“. Das Ensemble Polyharmonique ist Teil dieser Dokumentation mit Ausschnitten aus 2 Konzerten aus Zeitz und Wrocław (mit dem Wrocław Baroque Orchestra).
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class=" css-1sga2nz"><strong> ARTE</strong> &#8211; Ausstrahlung am Sonntag, 6. November um 23:30</p>
<div class=" css-1sga2nz">Während um ihn herum der Dreißigjährige Krieg tobte, die Pest wütete und Missernten für Hunger und Armut sorgten, schrieb der deutsche Komponist Heinrich Schütz den Soundtrack seiner Zeit. Doch welche Musik brauchen Menschen, deren Dasein von Schmerz, Leid und Tod umgeben ist?</div>
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<div class=" css-1e9tt01">Während um ihn herum der Dreißigjährige Krieg tobte, die Pest wütete und Missernten für Hunger und Armut sorgten, schrieb der deutsche Komponist Heinrich Schütz den Soundtrack seiner Zeit. Doch welche Musik brauchen Menschen, deren Dasein von Schmerz, Leid und Tod umgeben ist? Schütz widmete sein gesamtes Schaffen dieser Frage. Die Suche nach einem Klang, der Trost spendet, zu dem sich trauern lässt und der den Frieden beschwört, führte ihn von Weißenfels nach Venedig, von Dresden über Breslau bis nach Kopenhagen. Heinrich Schütz war Europäer, lange bevor es das Wort überhaupt gab. Sein Werk ist das Ergebnis dieser Reisen. Indem er verschiedene musikalische Traditionen miteinander verband, schuf er eine neue Tonsprache und öffnete mit ihr völlig neue Klangräume. Schütz&#8216; Werke malen mit Tönen Bilder und bieten seinem Publikum fast ekstatische Hörerlebnisse. Der Komponist gab Worten neue Strahlkraft und setzte seine Musik dort ein, wo die menschliche Sprache endet. Welche Bedeutung hat seine Musik für uns, die wir wieder in Zeiten von Krieg, Dürren und Pandemie leben? Der Film beleuchtet die wichtigsten Stationen im Leben des Europäers Heinrich Schütz. Persönlichkeiten der gegenwärtigen Musikszene bringen uns den &#8222;Musicus poeticus&#8220; näher, tauchen ein in die Klangräume von damals und entdecken die Aktualität seines Werkes im Hier und Heute.</div>
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<div class=" css-5pryf8">
<div class=" css-1e9tt01"></div>
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<div class=" css-1b1yfbr">
<p>&nbsp;</p>
<p class=" css-1sga2nz">Regie: Anna Schmidt</p>
</div>
<div class=" css-1b1yfbr">
<p class=" css-1sga2nz">Land: Deutschland</p>
<p class=" css-1sga2nz">Jahr: 2022</p>
<p class=" css-1sga2nz">Herkunft: MDR</p>
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